DER LANDBOTE: "In Winterthur restaurierte Ofenkunstwerke"
(vpf)
In kleinen Inseraten in Tageszeitungen oder auf Auktionen werden immer wieder antike Öfen angeboten. Der Interessent kann diese erwerben, als Ganzes oder bereits in einzelne Kacheln zerlegt - und dann? Spezialisten sind gefragt. Fredi Mathys, Hafner in Winterthur, wie es auf dem Briefkopf heisst, hat sich seit einigen Jahren in seinem Atelier an der Frauenfelderstrasse auf antike Öfen spezialisiert. Unter seinen Händen werden Museumsstücke wieder funktionstüchtig. Zurzeit restauriert er gerade einen polychrom bemalten Winterthurer Pfau-Ofen, datiert 1697, ein Kunstwerk von David Pfau persönlich. Kürzlich hat er einen Fribourger Kachelofen von Jean Baptiste Nuoffer, aus der Zeit um 1780, aus einem Schloss im Bernbiet, wo er in den 40er Jahren aus unbekannten Ort hinkam, abgebaut, restauriert und in einem Privathaus am Zürichsee wiederaufgebaut. In nur fünf Monaten erstrahlte das Prachtstück in neuem Glanz, obschon beim letzten Aufbau 1940 die defekten Kacheln mit Zementbeton gefüllt worden sind, wodurch sich die Schäden beim Erwärmen extrem verschlimmert haben. "Es ist die miserabelste Hafnerarbeit, die ich je gesehen habe", ärgert sich Fredi Mathys. Heute wird der mit Lehm und Erzsteinen aufgebaute und somit jederzeit wieder demontierbare Ofen über im Unterbau aufgehängte Direktheizstäbe beheizt.
Fredi Mathys hat sich - unbemerkt von der Öffentlichkeit - in der Fachwelt einen Namen gemacht und restauriert heute Öfen aus der ganzen Schweiz. Manchmal stellt er sie an Ort und Stelle wieder her, oft baut er sie auch selber ab, um sie an einem neuen Ort restauriert wiederaufzurichten. Aber auch bereits zerlegt, gelangen die Kacheln aus dem Kunsthandel zu ihm nach Winterthur. Doch nicht nur Prunköfen gehen durch seine Hände, er befasst sich gleichermassen mit alten Bauernhaus- oder Jugendstilöfen, restauriert Fayencen wie Wandteller, Schalen oder Tintengefässe aus dem 17. Jahrhundert. Als Hafner gehört auch die ganze Palette - vom Kachelofen über Cheminées bis zu Holzherden und Specksteinöfen - zu seinem Repertoire. Seine Kunden sind Private, die einen Ofen als Wärmequelle nutzen oder aber ein spezielles Schmuckstück in ihrem Esszimmer oder Wohnraum haben möchten. Aber auch die öffentliche Hand, Museen, Kunst- und Antiquitätenhändler sowie Auktionshäuser sind seine Auftraggeber. So kann er denn auch bei kunsthistorischen Fragen oder Problemen auf die Hilfe namhafter Fachleute zurückgreifen. Gewähr, dass seine Restaurationen nicht nur aus handwerklicher sondern auch aus denkmalpflegerischer Sicht die Zeiten schadlos überdauern.
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Historischer Ofen in neuem Glanz 01.06.2010
Der historische Ofen im Fürstenzimmer, dem ehemaligen Klostermuseum, erstrahlt nun in neuem Glanz.
Hafner Fredi Mathys hat den Turmofen aus dem 17. Jahrhundert im Fürstenzimmer wieder aufgebaut.
Dieser Artikel erschien in der Talzei
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DER LANDBOTE: "In Winterthur restaurierte Ofenkunstwerke" 05.06.2008
(vpf)
In kleinen Inseraten in Tageszeitungen oder auf Auktionen werden immer wieder antike Öfen angeboten. Der Interessent kann diese erwerben, als Ganzes oder bereits in einzelne Kacheln zerlegt - und dann? Spezialisten sind gefragt. Fredi Ma
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ZÜRCHER MAGAZIN: "Hinter dem Ofen ist mo wol" 05.06.2008
Mathys weiss um die besondere Anziehungskraft der Kachelöfen. Die Ausstrahlung von Wärme verbreitet Gemütlichkeit. Das ist schon seit über tausend Jahren so. So weit zurück kann die Geschichte des Kachelofens verfolgt werden.
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NZZ: "Zwei Kachelöfen im Landesmuseum" 05.06.2008
Geborgen in der Kiste
Hon. Im Rahmen der Umbau- und Sanierungsarbeiten im Landesmuseum wird dieses Jahr im kurzen Verbindungsteil zwischen dem Bahnhofsflügel und dem Trakt mit den eingebauten historischen Zimmern ein Lift eingebaut. Davon nicht
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